Die GFB erwartet von der Bundesärztekammer eine wahrnehmbar politischere Vertretung der Deutschen Ärzteschaft und des Deutschen Gesundheitssystems, gilt es doch dieses in seiner Effizienz und seinen Weiterentwicklungspotentialen national und international zu verteidigen, so der Präsident der GFB Dr. Siegfried Götte.
Die GFB fordert die Delegierten des Deutschen Ärztetags auf, bei der Wahl des neuen Präsidiums ihr Augenmerk darauf zu richten, dass die Bundesärztekammer grundsätzlich politischer wird. Dies ebenso für ihre Wahrnehmung in Deutschland wie auch auf europäischer Ebene. Es gilt, die Vorteile des Deutschen Gesundheitssystems strategisch nachhaltig zu vertreten. „In der zukünftigen politischen Ausrichtung erwarten wir, dass die BÄK als höchster Repräsentant der deutschen Ärzteschaft sich ihrer Rolle als Koordinator und Moderator der unterschiedlichen Interessenslager wieder bewusster wird", so der Präsident der GFB, Dr. Siegfried Götte.
Die GFB begrüßt und unterstützt deshalb die Kandidatur des BDI-Präsidenten, Dr. Wolfgang Wesiack, für das Amt eines Besitzers im Vorstand der Bundesärztekammer. Mit Dr. Wesiack stellt sich einer der in den Gremien der Selbstverwaltung erfahrensten, niedergelassenen Fachärzte zur Wahl. Die GFB spricht sich ebenfalls für die Kandidatur von Dr. Rudolf Henke, dem Vorsitzenden des Marburger Bundes aus. „Die beiden Kandidaten verkörpern aus Sicht der GFB fachärztliche Integration an der Nahtstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgungsebene", so der Präsident der GFB.







