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Modernste Diagnostik und Therapie mit geringsten Risiken für die Patienten
Die Leistungsvielfalt der Nuklearmedizin - Das Fachgebiet Nuklearmedizin bietet zahlreiche, gut etablierte Untersuchungs- und Behandlungsver-fahren für viele Bereiche der Medizin. Am bekanntesten ist die Schilddrüsendiagnostik und -therapie. Doch auch in der Krebsdiagnostik, bei Herzkrankheiten, der Untersuchung des Gehirns, der Lunge, der Niere und des Zentralen Nervensystems, bei Rheuma und Skelettkrankheiten und vielen anderen Indikationen spielt die Nuklearmedizin eine entscheidende Rolle. Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) gewinnt eine immer größere Bedeutung in der Tumordiagnostik, der Kardiologie und der Neurologie. Im Bereich der nuklearmedizinischen Therapie hat neben der bewährten Radiojodtherapie insbesondere die Radiosynoviorthese zur Schmerztherapie erkrankter Gelenke er-heblich an Bedeutung gewonnen.
Die Entwicklungen - Neuere Untersuchungsverfahren wie die PET erlauben heute eine wesentlich frühere und präzisere Diagnostik bei onkologischen Erkrankungen. Durch die Kombination verschiedener Schnittbildverfahren ( PET/CT, MRT/CT, SPECT/CT ) gelingt es, differenzierte Aussagen sowohl zur Funktionalität als auch zur Morphologie kleinster Areale zu treffen. Untersuchungsverfahren auf der Basis neuer Substanzen haben wesentlich zur Verbesserungen der Diagnostik beigetragen, wie zum Beispiel der DAT-Scan zur Diagnose bzw. zum Ausschluss eines Morbus Parkinson. Frühveränderungen von Krankheiten, die sich zu allererst auf molekularer Ebene abspielen und anatomisch noch nicht sichtbar sind, können lediglich mit nuklearmedizinischen Mitteln zuverlässig erkannt werden. Ein aktuelles Beispiel stellt die Frühdiagnostik von Demenzen dar.
Die Zukunft - Zukünftige Entwicklungen werden weitere innovative Diagnoseverfahren bedingen, die in die Schaltstelle Diagnostik und Therapie eingreifen und damit erhebliche Kosten sparen können. „Durch die Zusammenführung der verschiedenen Untersuchungsmethoden, wie PET/CT und PET/MRT, werden sich die diagnostischen Möglichkeiten in Richtung „molecular imaging“ deutlich erweitern. Die Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten, insbesondere der Radiologie, wird sich intensivieren. Vor allem bei der Verlaufskontrolle onkologischer Erkrankungen oder wenn über die weitere Therapie für den Patienten entschieden wird, kommt der Nuklearmedizin zukünftig eine wichtige Rolle zu und sie wird damit einen entscheidenden Beitrag zu mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit liefern.
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