Die Gemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände hat in ihrer Sitzung am 09.11.09 festgestellt, dass insbesondere die fachärztlichen RLV im 4. Quartal bis spätestens Ende November aufgebraucht sind. Damit ist die ärztliche Versorgung in RLP im Dezember nicht mehr sichergestellt. Mache Praxen sind durch die RLV vom Konkurs bedroht.
Es wurde die Möglichkeit eines Sicherstellungsfonds entwickelt. Dieser soll zur Rettung gefährdeter Praxen dienen und von den Kassen, der Politik und durch einen einheitlichen Solidarbeitrag aller Vertragsärzte gespeist werden. Über Zuwendungen aus diesem Sicherstellungsfond soll eine Sicherstellungskommission entscheiden, die sich aus Vertretern der KV, der Ärzteschaft, der Kassen und der Politik zusammensetzt.
Ein entsprechender Antrag wurde in der Vertreterversammlung der KV-RLP am 18.11.09 mehrheitlich befürwortet.
Unverständlicherweise erwähnt die Presseinformation der KV-RLP die Absicht, die Kassen und Politik mit in die Verantwortung für die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz zu nehmen, in keiner Weise.







